VVRP Landeskader abgeschlagen beim Bundespokal U18 männlich/ U17 weiblich in Hannover (Laatzen und Pattensen) vom 01.-03.06.12
Männlicher Kader: Etwas besser hätte es sein dürfen. Insbesondere ärgerlich ist der 13. Platz des männlichen Kaders, der nicht die insgesamt gute gezeigte Leistung des Teams während des gesamten Turniers widerspiegelt. In der Vorrunde hieß es bereits gegen sehr starke Gegner antreten. Wir mussten erst zum zweiten Spiel antreten und konnten verfolgen wie der Westdeutsche Volleyballverband den Kader aus Bremen vom Feld fegte (25:10;25:15). In unserem anschließendem Spiel gegen den Landesverband Sachsen legten wir sofort stark los und ein Kopf-an-Kopf-Rennen entwickelte sich. Keines der Teams konnte sich absetzen. Zum Ende hin versäumten wir es, den Satz heimzubringen und gaben mit 23:35 ab. Dennoch wurde nicht aufgegeben und der zweite Durchgang war umso spannender. Auch hier hätten wir nach einer 21:17 Führung lediglich das side-out durchbringen müssen. Mit 24:26 war dann die erste Niederlage da - aber ein sehr gutes Spiel wurde geboten. Respektable Bewertungen der anderen zuschauenden Landesverbände über das neue Gesicht des VVRP trösteten ein wenig.
Im Anschlußspiel machte Westdeutschland mit Sachsen kurzen Prozess und mit 25:16, 25:17 war hier der zweite Sieg perfekt.
Gegen Bremen, unser zweites Spiel, taten wir uns schwer - ein typischer Arbeitssieg. Die Anspannung war spürbar, wir wussten dieses Spiel muss gewonnen werden. Jedoch fehlte das spielerische Niveau aus der ersten Begegnung. Häufig waren es Ketten von Eigenfehlern, die den Bremern immer wieder Chancen boten mitzuhalten. Am Ende hieß es dann dennoch Sieg für den VVRP mit 25:22 und 25:23.
Gleich darauf traten wir gegen die bislang sehr stark aufspielenden Westdeutschen an. Der erste Satz wurde ein Krimi par exellence. Das unsere Jungs in der Lage sind so ein tolles Volleyball zu bieten haben ihnen nur wenige zugerechnet. Sogar die Chance zum Satzgewinn hatten wir und dann sind es ausgerechnet die ganzen seltenen Fehler die passieren - aber sie passieren genau dann. Der Satz ist mit 24:26 dahin - und Frust macht sich breit. Man sieht es in den Gesichtern - Warum können wir nicht wenigstens einen dieser Sätze gegen die "starken Teams" am Ende zu unseren Gunsten entscheiden? Folgerichtig können wir die Motivation im zweiten Durchgang nicht mehr oben halten und geben wie die anderen Teams auch recht deutlich mit 14:25 ab.
Die Vorrunde schließen wir Freitags mit Platz 3 ab. Jetzt heisst es am Samstag in der Zwischenrunde zu punkten.
Aber es ist zum Haare-Raufen. Gleich im ersten Spiel warten die starken Brandenbuger auf uns. Ein klasse Spiel entwickelt sich. Gleichauf bis zum 17:17 bietet der VVRP Paroli. Dann 4 Eigenfehler in der Annahme in Folge. Über das normale side-out und immer noch auf sehr hohem Niveau gewinnt Brandenburg den ersten Durchgang mit 25:20. Unseren Höhepunkt haben wir im 2. Satz. Ein Spiel entwickelt sich, dass einem Halbfinale gleicht. Da wird gefightet, geblockt und sehenswertes Volleyball geboten. Die Zuschauer drängen sich ums Feld. Es ist unerklärlich warum es uns nicht gegönnt war, diesen Satz zu gewinnen. Beim 23:22 in-out-Entscheidung zu unseren Ungunsten. Wir hatten es sehr deutlich anders wahrgenommen. Beim 24:24 wird uns eine Technik herausgenommen. Beim 25:25 auf der gegnerischen Seite eine ebenso klare nicht. Am Schluß heißt es 25:27. Die Aufregung ist groß - nützt aber nichts.
Also ab in die nächste Zwischenrunde. Hier treffen wir wieder auf Sachsen und Sachsen-Anhalt. Sachsen-Anhalt gewinnt gegen Sachsen in einem Dreisatzspiel. Unser anschließendes Spiel gegen Sachsen-Anhalt zeigt Höhen und Tiefen. Wieder so eine Zitterpartie. Endlich gewinnen wir einen knappen Satz mit 26:24, aber so richtig überzeugt sind wir nicht. Den zweiten Durchgang verschlafen wir einfach mit 15:25, was später unser Genickbruch sein sollte. Im entscheidenden Tiebreak lassen wir dem Gegner jedoch keine Chance und fahren das Spiel mit 15:6 heim.
Und jetzt wieder gegen Sachsen. Warum ist das so wie es ist? Die Wiederholung vorm Vortag. Bärenstark spielen beide Teams und am Ende haben wir mit 25:23 die Nase vorne. Jetzt stemmt sich Sachsen mit aller Macht dagegen und zersägt mit Hammeraufschlägen unsere Annahme. 16:25 - da war nichts zu holen. Ab Mitte dieses Satzes hieß es sich vorzubereiten auf den Tiebreak. In diesem, wie sollte es anders sein, ist bis zum 11:11 alles offen. Ein nicht registrierter klarer Antennenball auf der Seite des 2. Schiris - zu dessen Entlastung muss man aber auch sagen: die Zwischenräume zwischen den Feldern waren derart eng. dass die Schiedsrichter fast press mit der Nase an den Pfosten stehen mussten, anderfalls hätten sie auf den Anschreibertischen Platz nehmen können - 11:12. Ein nachfolgender Annahmefehler im oberen Zuspiel 11:13. Wir verkürzen zum 12:13. Side-out bei Sachsen durchgebracht 12:14. Ein toller Block der Sachsen besiegelt unser Motivationsschicksal zum 12:15.
Die Rechnerei beginnt und am Ende ist es klar - uns fehlen 3 Ballpunkte zum 2. Platz in dieser Runde. Also am Schluss nur noch um Platz 13-15. Teams, wie Bremen und Sachsen-Anhalt gegen die wir gewonnen haben gar vor uns! Da bedurfte es einiger Motivationskünste des Trainerstabes um am letzten Tag sich noch achtbar aus dem Turnier zu verabschieden. Gut war: Das Team hat entschieden - auch in diesen beiden Spielen wollen wir uns so aufstellen, damit wir gewinnen werden. Gesagt getan. Gegen Schleswig-Holstein und Hamburg in jeweils 3 Sätzen gewonnen beenden wir den BuPo 2012 in Hannover.
Fazit: Einen dieser engen Sätze mehr gewonnen und wir hätten um Platz 6/7 oder 8/9 spielen können. Hätten!
Dennoch vielen Dank an das Team und Trainer für das Engagement - zumindest die Wahrnehmung des VVRP in den anderen Landesverbänden ist ab sofort eine andere.
Weiblicher Kader: Hier war die physische Unterlegenheit zu den im Mittelfeld platzierten Teams bereits deutlich spürbar. Die Größenunterschiede stellenweise erschreckend. Zudem ist in diesem Kader das Leistungsgefälle innerhalb des Teams gravierend. In der Vorrunde mit Berlin, Baden-Württemberg zwei sehr schwere Gegner und gegen Saarland galt es zu punkten. Im ersten Spiel gegen Berlin konnten wir phasenweise ordentliche Gegenwehr leisten, aber es wurde einfach und zu oft über unseren Block drüber geschlagen - da kann man nichts machen. Mit 12:25 und 19:25 viel das Ergebnis wie erwartet aus. Gegen das Saarland machten wir uns das Leben unnötig schwer und vergeigten den ersten Satz unnötigerweise zu 19. Der zweite Durchgang verlief auf Messers Schneide mit dem glücklicheren Ende für das Saarland 26:24 und die zweite Niederlage musste ins Buch geschrieben werden. Gegen Baden-Württemberg war leider auch nichts drin, die Überlegenheit drückte. Das 13:25 und 19:25 geht für unsere Verhältnisse völlig in Ordnung.
In der Zwischenrunde mussten wir auch ein deutliches Nachsehen gegen Mecklenburg-Vorpommern hinnehmen, beim 14:25, 17:25 war einfach nichts drin. Ein gutes Spiel anschließend gegen das Team aus Hamburg hätte mehr Erfolg verdient gehabt. Schon im ersten Satz zeichnete sich ab, dass wir immer besser in Spiel kamen. Zwar gaben wir mit 20:25 ab, aber dafür entfachten wir Siegeswillen im 2. Satz. Leider waren es wieder die vermeidbaren Eigenfehler die es nicht zuliessen den Tiebreak entscheiden zu lassen. Mit 23:25 vergaben wir eine gute Chance für eine bessere Platzierung.
Jedoch war nun der Ehrgeiz gepackt, angesichts der Tatsache das man sich Chancen erspielen konnte. Im anschließenden Spiel gegen Sachsen-Anhalt verbuchten wir den 1. Satz auf unserem Konto nach starkem Abwehr- und Angriffsspiel mit 25:22. Leider hielten wir das Niveau zum Ende des zweiten Durchganges nicht und mussten mit 21:25 in den Tiebreak. 11:15 verloren und dennoch ein respektables Ergebnis.
Platz 4 der Zwischenrunde bedeutete Spiel um Platz 13-15. Ein ansehnliches Spiel gegen Hamburg ging zwar mit 20:25 und 23:25 verloren aber die Mädels zeigten, dass sie kämpfen können und durchaus in der Lage sind den Ausgang offen zu halten. Zum Abschluß dann endlich noch ein 3-Satz-Sieg gegen Schleswig-Holstein (22,-19,10) und zumindest hier war die Welt wieder gerade gerückt.
Fazit: In diesem Jahrgang müssen wir eindeutig Farbe bekennen, dass die anderen Landesverbände in vielen Belangen (Größe, Athletik und Technik) weit vor uns sind. Den ersten und gravierendsten Punkt können wir nicht kompensieren, da durch ist unser Spiel unmittelbar eingeschränkt. Dennoch gilt auch diesem Kader Lob, nicht aufgesteckt und bis zum Ende die Motivation aufrecht gehalten zu haben.
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VVRP Landeskader erreicht Platz 10
Beim Bundespokal am 03.-05. Juni 2011 in Norderstedt erreicht der VVRP Kader männlich 93/94 den 10. Platz. Nach einem verlorenen ersten Spiel gegen Baden-Württemberg (Baden-Württemberg - Rheinland-Pfalz 2:0 (50:32) motivierten sich die Jungs noch mal und schlugen Mecklenburg-Vorpommern im Tie-Break (Mecklenburg-Vorpommern - Rheinland-Pfalz 1:2 (49:54). In der Zwischenrunde wurde der VVRP Kader knapp von dem Hessenkader geschlagen (Rheinland-Pfalz - Hessen 1:2 (64:66). Das nächste Spiel gegen Bremen ging dann wiederum klar an den VVRP (Rheinland-Pfalz - Bremen: 2:0 (50:35). Somit stand der Volleyballverband Rheinland-Pfalz im Spiel um Platz 9 erneut gegen Mecklenburg-Vorpommern auf dem Feld. Leider ging das Plazierungsspiel klar an den Gegner (Rheinland-Pfalz - Mecklenburg-Vorpommern: 0:2 (27:50), wodurch der VVRP auf Platz 10 landete.